Mundtot
Aufgeführt am 18. und 19. März 2014 in der Aula des Hölty-Gymnasiums.

 

Inhalt

…ein privates Forschungslabor: „BZI“, das steht für: – ja wofür eigentlich? – Warum diese Geheimniskrämerei?! Wem ist damit gedient?
…Aber man munkelt, dass dort Menschenexperimente stattfinden…

…eine Regierung, die ausgerechnet diesem Labor den Auftrag erteilt, ein Allheilmittel zu erschaffen – man will ja nur das Beste für seine People…

…einige Morde an den Forschern der BZI-Cooperation – was ist da eigentlich los?

…eine Polizei, die dies anscheinend nicht interessiert, und ein Pathologe, der ziemlich ignorant und ziemlich krank ist. Da geht nun wirklich einiges schief! Zwanghafte Vertuschungsversuche! Jeder deckt jeden – oder doch nicht?

…eine Katastrophe – das hat man davon! Hätte man doch der Wahrheit ins Gesicht gesehen, dann hätte man rechtzeitig die Notbremse…!!! …hätte….hätte…

Es ist ein Stück über Menschliches, allzu Menschliches, das in der Spannung zwischen Aufklärung und Vertuschung entsteht. Damit sind konträre Interessen verbunden, es kommt zwangsläufig zu Konflikten und diese werden meist so verzweifelt gelöst, wie man es von Leuten erwarten kann, die nicht zu ihren Taten zu stehen vermögen. Es entwickelt sich ein Wettstreit zwischen denen, die die Hintergründe der Machenschaften aufdecken wollen, und denen, die alles auf Teufel komm raus unter den Teppich kehren. Kann es hier überhaupt Gewinner geben? Natürlich, hinterher weiß man alles besser, doch getroffene Entscheidungen lassen sich nun einmal nicht mehr umkehren! Wer wird seine Entscheidung tragen? Und wer wird daran zugrunde gehen?

…Erleben Sie zwielichtige Gestalten, verschrobene Charaktere, Übertreibung & echte Gefühle, Gerechtigkeitskämpfer und auch einfach ganz normale Menschen…

Und mehr verraten wir jetzt nicht…sehen Sie selbst: „Mundtot“

 

Mitwirkende der AG:

Darsteller: (Auftrittsreihenfolge)

Klasse:

Rolle:

 

 

 

Leonie Rohlfing

12

Susan Blake, Forschungsleiterin von BZI

Josch Kuhlmann

11

Alexander Stewart, Laborassistent

Alina Stammer

-

Allan Miller, Kommissar

Amina Budina

12

Sheila Michaels, Barbesitzerin

Henrik Hinze

10

Bob Michaels, Barbesitzer

Lennart Meier

11

Per Cooper, Testperson

Elke Hafermann

9

Naomi Hearts, Forscherin für BZI

Melissa Krause

10

Miranda Chackle, Forscherin für BZI

Maike Lock

11

Amanda Dickens, Forscherin für BZI

Arne Tovar

10

Arthur Pollack, Hobbydetektiv

Alina Lemke

11

Janine Johnson, Polizistin

Maria Streibing

10

Britney Norton, Praktikantin

Mia Thies

8

Ann Browns, Gerichtsmedizinerin

Berkend Güner

11

Peter Hansson, Pathologe

Fiona Melzer

9

Nina Folder, Staatsanwältin

Minje Engels

11

Linda McGregor, Journalistin

Sina Lambrecht

12

Tara Minerro, Kommissarin

Adrian Stammer

RS

Brad Courtney, Anwalt von BZI

Ann Thies

10

Bianca Dickens, Angehörige eines Opfers

Ton:

Christoph Kofoet (10)

Licht:

Tim Neuhaus (10), Erik Thies (11)

Bildschirmpräsentation:

Jannik Oppenborn (11), Ann Thies (10),
Josch Kuhlmann (11)

Souffleuse:

Lina Schulze (12), Johanna Sager (9)

Regie & Leitung:

Inta Funkner (Fn)

Regieassistenz:

Leonie Rohlfing (12)

 

… Noch ein Wort zu den absurden Elementen unserer Aufführung:

Die Sprache spielt zwar eine wichtige Rolle, aber das, was auf der Bühne geschieht, sagt mehr aus als die Worte, die von den Figuren gesprochen werden. Oft widerspricht sogar das Geschehene der Sprache.

Die Akteure reden aneinander vorbei, ihre Worte werden nicht verstanden oder gehen ins Leere. Nicht die äußere Welt, die Welt der Realität wird aufgezeigt, sondern der seelische Innenraum des Menschen. Der Mensch steht nicht dem Menschen und der Welt gegenüber, sondern dem Rätselhaften, dem Chaos und dem Nichts. Somit desillusioniert es, setzt damit einen Denkprozess in Gang und fordert heraus.


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