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Das Gespenst von Canterville
Nach einer Novelle von Oscar Wilde
Die Aufführungen fanden am 30.11. und am 01.12.2000 in der Aula des Hölty-Gymnasiums Wunstorf statt.
   Handlung:
Der Geist von Lord Habakuks, der unter dem berühmt, berüchtigten Namen "Das Gespenst von Canterville" auf dem altenglischen Landsitz umgeht, versteht die Welt nicht mehr. Denn seit Mr. Northstate aus den USA das Schloss gekauft und mit Frau und Kindern Einzug gehalten hat, können die jahrhundertelang bewährten Einschüchterungsmethoden des Gespenst höchstens noch die Haushälterin erschrecken...

Wird jemals wieder Ruhe einkehren auf Schloss Canterville?


Besetzung :
Lord Habakuk [Gespenst] Maike Eberhardt
Mrs Blackwood Katharina Ramke / Maria Schelisch
Mrs Lucretia Northstate Carla-A. Grassy
Mr Northstate Holger Kammeyer
Virgina Northstate Sarah Dreyers
Washington Northstate Mona Bratrich / Bastian Lubs
Bobby Anna Engel
Jimmy Jana Rosenau
Lord Alfred Johannes Schulz
Technik Wieland Brendel und Oliver Tegeler
Leitung Marion Welge-Hanka



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Der Wunstorfer Stadtanzeiger schrieb:

Oscar Wild's Gespenst erschreckte die Höltyaner
Klassisches aus Canterville
Wunstorf -pot- Ein wenig skurril, nicht immer schrill - aber immer voller Spass, Einfallsreichtum und guter Laune: Jetzt erschreckte Oscar Wild's bekannte Novelle "Das Gespenst von Canterville" auch die zum Schluss mit großer und ehrlicher Begeisterung applaudierenden Zuschauer in gleich zwei ausverkauften Vorstellungen in der Aula des Hölty-Gymnasium. Dabei war es Marion Welge-Hanka sehr gut gelungen, ihre jugendlichen Schauspielerinnen und Schauspieler in die Rollen hineinschlüpfen zu lassen, in die sie auch am besten hineinpassten.

Ein besonderer Glücksgriff gelang ihr dabei mit der Besetzung der Gespenster-Hauptrolle durch Maike Eberhardt. Mal laut, mal leise, mal freundlich, verbindlich - und dann mal wieder grässlich erschreckend: Maike verstand es vortrefflich, die Zuschauerinnen und Zuschauer als Geist des vor 300 Jahren ermordeten Lord Habakuks in ihren Bann ziehen. Auch urkomisch Holger Kammeyer, der die Rolle als Mr. Northstate, einem reichen Amerikaner, fest im Griff hatte, und auch dann nicht hustete und strauchelte, als ihm die Paraderolle das Rauchen einer richtigen Zigarette vorschrieb.

Einer Aufgabe und Verpflichtung, der er sich (hoffentlich nicht auf Dauer) sichtlich gern ganz vornehm unterzog. Auf jeden Fall sorgte Mr. Northstate aus den USA dafür, dass der Geist des Lord Habakuks, der seit vielen Jahrenhunderten unter dem überall bekannten Namen "Das Gespenst von Canterville" auf einem altenglischen Landsitz umgeht und nicht zur Ruhe kommt, die Welt nicht mehr versteht. Mister Northstate hatte das Schloss nämlich gekauft, und mit seiner Frau Lucretia Northstate (Carla- A. Grassy) und seiner Familie mit amerikanischem Leben erfüllt, und das bekanntlicherweise für jede Menge Geld, wo aber für Geister und Gespenst überhaupt kein Platz ist. Da half es auch nichts, dass die gutmütige Haushälterin Mrs. Blackwood (Katharina Ramke/ Maria Schelisch) sich immer für den Geist des Lord Habakuks einsetzte.

Erst die Liebe und derne schöne Auswirkung zwischen Virginia Northstate und dem etwas faseligen Lord Alfred (Johannes Schulz) sorgten dafür, dass der Geist nach langen 300 Jahren völlig übermüdet endlich in das Reich der Toten eingehen konnte, nach dem er sich so lange sehnte. Und damit das alles auch mit den richtigen Geräuschen und dem passenden Licht geschehen konnte, dafür sorgten hinter und vor der Kulisse Wieland Brendel und Oliver Tegeler.
Bliebe jetzt nur noch die Nennung der übrigen Mitwirkenden übrig:

Mona Bratrich und Bastian Lubs als Washington Northstate, Anna Engel als Bobby sowie Jana Rosenau als Jimmy. Die vorher gestellte Frage, ob jemals Ruhe- und Frieden auf Schloss Canterville einkehrt, wurde auch durch die Theater AG des Hölty-Gymnasium beantwortet - allerdings erst nach einem langanhaltenden Beifall.
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